
Eine Jukebox brachte die Bühne zum Klingen
Die Mehrzweckhalle Engelburg wurde am Samstag, 28. März, zur musikalischen Zeitmaschine. Die Musig Gaiserwald lud unter dem Motto «Jukebox» zur diesjährigen Unterhaltung ein und nahm das Publikum mit auf eine abwechslungsreiche Reise durch verschiedenste Musikstile und Epochen.
Im Zentrum stand eine scheinbar in die Jahre gekommene Jukebox, die mehr konnte, als es auf den ersten Blick schien. Gemeinsam mit einem Techniker erwachte sie zum Leben und bildete den roten Faden durch das Programm. Mit viel Witz, Charme und überraschenden Dialogen verband sie die einzelnen Musikstücke und sorgte für zahlreiche Lacher im Publikum.
Von Klassik bis Pop – eine musikalische Reise
Den Auftakt machte das Stück «San Carlo», bevor die Jukebox erstmals ihr Können unter Beweis stellte. Es folgten unter anderem die «Slavonic Dances» sowie die gefühlvolle «Träumerei». Gerade die «Slavonic Dances», welche die Musig Gaiserwald am diesjährigen Eidgenössischen Musikfest als Selbstwahlstück präsentieren wird, stellten für die Musikantinnen und Musikanten eine besondere Herausforderung dar.
Präsident Reto Scherrer führte durch den Abend und nutzte die Gelegenheit, verdiente Mitglieder zu ehren. Auch spontane Einwürfe der Jukebox sorgten dabei für humorvolle Unterbrechungen und lockerten den offiziellen Teil auf.
Im weiteren Verlauf reiste das Publikum musikalisch quer durch Europa und darüber hinaus: Italienische Klassiker wie «Azzurro» trafen auf Evergreens wie «Sweet Caroline».
Musig Gaiserwald und Nachwuchs vereint
Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der Musikschule Gaiserwald. Die Formationen «Fourplus» und die «Trommelwerkstatt» zeigten ihr Können und bereicherten den Abend mit frischen Klängen und jugendlicher Energie.
Zwischen den musikalischen Darbietungen sorgten verschiedene Szenen für Unterhaltung. Unterschiedliche Figuren – vom italienischen Musikliebhaber bis hin zum modernen «Youngster» – traten mit der Jukebox in Dialog und brachten zusätzliche Dynamik auf die Bühne. Das Moderationsskript zog sich als roter Faden durch das gesamte Programm und verband die einzelnen Beiträge geschickt miteinander.
Mit viel Applaus zur Zugabe
Im zweiten Teil der Unterhaltung drehte die Jukebox nochmals richtig auf: Von Udo Jürgens über die Hits der „80er-Kult(Tour)“ zu modernen Hits wie «Viva la Vida». Egal ob zeitlose Melodien à la «Autumn Leaves», tanzbare Rhythmen wie «Samba de Janeiro» oder mitreissende Schlussmärsche als Zugabe, von allem war etwas dabei und beglückte die Ohren von Musikliebhabenden.
Intensive Probenarbeit zahlte sich aus
Gut 50 Mitwirkende hatten während rund drei Monaten – von Januar bis März – intensiv auf dieses Wochenende hingearbeitet. Unter der Leitung von Dirigent David Lanza wurde mit viel Engagement geprobt, um ein abwechslungsreiches und stimmiges Programm auf die Beine zu stellen.
Neben der Musik kam auch das gesellige Beisammensein nicht zu kurz: Während der Pause lud eine reich beladene Tombola mit attraktiven Preisen zum Mitmachen ein. Ein grosser Dank gilt an dieser Stelle allen Spenderinnen und Spendern der Tombolapreise, den Notenspendern sowie den zahlreichen Sponsoren, die diesen Anlass grosszügig unterstützt haben.
Ebenso richtet die Musig Gaiserwald einen herzlichen Dank an ihr treues Publikum, das den Verein seit vielen Jahren begleitet und solche Abende überhaupt erst möglich macht. Nach dem Konzert bot die Jukebox-Bar Gelegenheit, den gelungenen Abend in geselliger Atmosphäre ausklingen zu lassen.
Mit ihrer «Jukebox»-Unterhaltung bewies die Musig Gaiserwald eindrücklich, wie vielseitig Blasmusik sein kann – traditionell, modern und vor allem unterhaltsam. Ein Abend, der noch lange nachklingen wird.








